Bemerkungen und Kommentare

Lieber Weihnachtsmann!

Von Michael H. Mayer

Ob Du mal bei uns vorbeikommen könntest? Wir haben auch einen Wunschzettel geschrieben. Wir wünschen uns ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest und dass auch im nächsten Jahr der Strom nicht ausfällt. Falls es mit dem Euro so weitergeht, wie inzwischen viele befürchten, kannst Du vielleicht versuchen, es nicht ganz so schlimm krachen zu lassen.Für Greta und die Kinderchen von Fridays for Future wünschen wir uns, dass sie zu ihrer mentalen Mitte finden, ihren PR-Fuzzis die Gefolgschaft verweigern und Physik-AGs gründen.

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El-Mafaalanis „Integrationsparadoxon“ oder: Siegt Frechheit?

Von Michael H. Mayer

Unlängst im Rathaus trug der Soziologe Aladin El-Mafaalani seine These vor, zunehmende Konflikte seien gerade das Resultat einer gelingenden Integration von Migranten. Es komme zum Streit, weil gut integrierte Migranten mit eigenen Ansprüchen und Vorstellungen das Zusammenleben mitgestalten wollten. Er behauptet: „Erst durch die Bedingungen gelungener Integration wurde das Kopftuch zum Problem.“ Es sei ein Zeichen für die voranschreitende Integration, dass es zu Abwehrreaktionen und Verteilungskonflikten komme, auch zu Rassismus, weil andere ihre Privilegien aufgeben müssten. Folgt man El-Mafaalani, dann wären an den Integrationsproblemen die Einheimischen schuld, die um ihren Besitzstand fürchteten und nichts abgeben wollten.

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Grundsteuer, Solidarität und kein Sack Reis

Von Christian Köhler

Die Abkehr von der Grundsteuersenkung zeigt einmal mehr, der Stadt geht das Geld aus. Wer Hunderte Millionen für ein Sammelsurium zweifelhafter Klimaschutzprojekte verschwendet, der muss eben an anderer Stelle die Stuttgarter weiter bluten lassen. Und das heißt ganz konkret, dass auch die Belastungen der Stuttgarter Mieter steigen werden. Denn die Grundsteuer verursacht Kosten bei den Eigentümern, die voll auf die Mieter umgelegt werden dürfen.

 

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Wie soll es mit dem Opernhaus weitergehen?

Von Christian Köhler

Wer die Zukunft der Stuttgarter Oper ins Auge fasst, hat die Qual der Wahl. Eine nur notdürftige Sanierung im Rahmen des Bestandsschutzes ist zwar die bei Weitem sparsamste Variante, kommt aber schon unter dem Gesichtspunkt der schlechten Arbeitsbedingungen, die derzeit dort für alle Mitarbeiter herrschen, kaum in Frage. Und Stuttgart wäre auch für neue Techniken der Inszenierungsgestaltung abgehängt.

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“Initiative an der Basis“ fordert grundlegende Neuorientierung in der Flüchtlingspolitik

Von Michael H. Mayer

Die „Initiative an der Basis“ ist eine Vereinigung von Engagierten, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und teilweise selber einen Migrationshintergrund haben. Zu ihnen gehören Lehrkräfte, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Geflüchtete und Migranten.

In ihrer Arbeit, so sagen sie, werden sie regelmäßig mit Problemen und Missständen konfrontiert, die bislang in der öffentlichen Debatte zum Thema “Migration und Flucht” als Einzelfälle oder gar Ausnahmen deklariert werden. Dabei handele es sich eben nicht um Ausnahmen, wie sie anhand ihrer Erfahrungen feststellten.

Es sei höchste Zeit, die eklatanten Versäumnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten und einen Masterplan für eine neue Flüchtlingspolitik zu erarbeiten. Das gehe nur, wenn die Erfahrungen derjenigen, die an der Basis tagtäglich mit Flüchtlingen arbeiten, gehört werden und ihre Erkenntnisse in einen Masterplan einfließen.

Aus diesen Erfahrungen resultieren ganz konkrete Forderungen.

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Das sogenannte „Kinderkopftuch“ muss gesetzlich verboten werden

Von Michael H. Mayer

Ich unterstütze die Unterschriftenaktion der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes e.V.; sie fordert ein gesetzliches Verbot des sogenannten „Kinderkopftuchs“ im öffentlichen Raum, vor allem in Ausbildungsinstitutionen, für alle minderjährigen Mädchen.

"Wir wollen, dass Mädchen ohne Kopftuch und ohne Vollverschleierung groß werden - bei uns und anderswo", so Terre des Femmes in ihrer Begründung. Die Verschleierung von Mädchen sei eben keine harmlose religiöse Bedeckung des Kopfes, sondern konditioniere Mädchen in einem Ausmaß, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Ihre Chancen auf eine gleichberechtigte Teilnahme am gesamtgesellschaftlichen Leben werden massiv eingeschränkt.

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