Lasst die Kinder wieder in die Schulen

Schultafel mit Smileys

Von Michael H. Mayer    2020-06-11

Der Corona-Lockdown mit der Schließung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen stellt die betroffenen Eltern oft vor große Probleme, und die Kinder verlieren Monate an Schulzeit, manche vielleicht ein ganzes Schuljahr.

Betroffene fragen deshalb zu Recht, welche Maßnahmen zum Ausgleich der Nachteile getroffen werden können. Soll man den Schülern zum Beispiel Laptops und einen Internetanschluss spendieren, damit sie Zugriff auf digitale Lerninhalte haben? Sollen digitale Medien weiterhin die Lehrkraft ersetzen und die Eltern in ihrer Rolle als Ersatzlehrer überfordern? Wir meinen, man sollte nicht versuchen, die schlimmen Nebenwirkungen einer Therapie zu bekämpfen, wenn man erkannt hat, dass diese falsch ist, sondern man muss umdenken und das Richtige tun.

Die "Therapie" namens Lockdown ist angesichts der inzwischen vorliegenden Zahlen und Fakten nicht mehr gerechtfertigt, erst recht nicht im Hinblick auf die schädlichen Folgen, die er unter anderem unseren Kindern zufügt. Wer ihn trotzdem aufrecht erhalten will, muss sich fragen lassen, ob er unfähig zur Reflexion der eigenen politischen Entscheidungen und zur Neuausrichtung bei neuen Erkenntnissen ist, oder ob er andere Motive für sein Handeln hat, die uns Bürgern nicht mitgeteilt werden.

Konkret heißt die Lösung: Die Kindergärten, Kitas, Schulen und weiterer Einrichtungen müssen geöffnet werden und ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen, und zwar unverzüglich. Dann können alle gemeinsam wieder ein normales Leben ohne Ängste führen, unsere Kinder dürfen wieder normal spielen, lernen und sich entfalten. Es ist ein Gebot der Ethik und Vernunft, ihnen wieder ein angstfreies, fröhliches Leben zu ermöglichen.

Bild: athree23 auf Pixabay